Körpersprache im Verkauf

Körpersprache im Verkauf

Nutzen Sie verkaufsaktive Körpersprache für einen erfolgreichen Umgang mit Kunden.

Sitzposition

Achten Sie darauf, sich günstig zu Ihrem Gesprächspartner zu positionieren. Vermeiden Sie, wenn möglich, Gegenlicht. Denn: Mit zugekniffenen Augen zu reden kann den Eindruck erwecken, dass Sie Ihren Gesprächspartner „ins Visier” nehmen wollen. Eine einfache Regel: Achten Sie darauf, dass Sie am besten neben Ihrem Kunden sitzen oder sich „über Eck” platzieren. Welche ist die bessere Sitzposition?

 

Die ideale Sitzposition beim Kunden ist „über Eck”. In dieser Position sind Sie nicht sein Kontrahent oder sein Gegenspieler, sondern schaffen einen Schulterschluss. Sie finden leichter eine gemeinsame Linie, wenn Sie ein Gespräch „über Eck” führen. Durch diese Position wird auch eine geschlossene Gestik weniger wahrscheinlich. Falls Sie sich dennoch frontal gegenübersitzen, achten Sie darauf, dass Sie die Unterlagen „über Kopf” präsentieren. Denn schließlich soll der Kunde die Unterlagen einfach lesen können. Und Sie sollten diese so oder so auswendig können.

 

Blickkontakt

Natürlich können Sie Notizen machen. Aber konzentrieren Sie sich nicht nur auf Ihren Schreibblock oder Laptop. Behalten Sie den Blickkontakt zum Kunden. Doch Achtung: Blickkontakt zu halten, bedeutet nicht, dem Kunden auf die Nasenwurzel zu starren, sondern den Blick über das Gesicht schweifen zu lassen. Was sollten Sie beim Blickkontakt beachten?

 

Manche Verkäufer tappen in die Blickkontakt-Falle: Sie gehen zwar freundlich auf Kunden zu und sprechen diese mit geschulter Stimme an, versinken dann aber während des Gesprächs in Produktbeschreibungen oder hinter den Bildschirmen ihrer Laptops. Blickkontakt ist das wichtigste Ausdrucksmittel der Körpersprache und ein zentraler Bestandteil der nonverbalen Kommunikation. Ein nicht erwiderter, ein ausweichender oder ein leerer Blick kann negativ empfunden werden. Achten Sie auf Blickkontakt insbesondere bei der Begrüßung, beim aktiven Zuhören, bei Preisdiskussionen und bei der Verabschiedung. Und Achtung: Halten Sie bei Gesprächen mit mehreren Kunden abwechselnd Blickkontakt.

 

Spiegeln

Sicherlich haben Sie schon folgendes beobachtet: Wenn zwei Menschen in ein Gespräch vertieft sind, dann verhalten diese sich oft wie Spiegelbilder. Sie nehmen eine ähnliche Haltung ein, atmen im selben Rhythmus und greifen oft auch gleichzeitig zum Glas. Und oft gehen sie sogar im Gleichschritt. Wie können Sie im Verkauf damit umgehen?

 

Wenn Sie eine Person „spiegeln”, dann gleichen Sie sich bewusst oder unbewusst Ihrem Kunden an. Auf emotionaler Ebene machen wir das fast immer. Uns erzählt jemand eine traurige Geschichte und wir schauen traurig. Ein anderer erzählt eine fröhliche Geschichte und wir lächeln dazu. Natürlich sollten Sie Ihren Gesprächspartner nicht nachäffen, aber wenn Sie die Ähnlichkeiten bewusst herstellen, dann können Sie sich Ihrem Gesprächspartner besser annähern. Das Signal, das Sie vermitteln, ist: Da ist einer wie ich! Achten Sie auf Körperhaltung, Atmung und Sprachrhythmus.

 

 

 

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